Aussiedlung – Beheimatung – politische Teilhabe Deutsche aus Russland in Wechselwirkung mit russischsprachigen Gruppen in Deutschland

Mit rund 2,4 Millionen Menschen stellen die Russlanddeutschen, die schwerpunktmäßig seit 1987 als Aussiedler oder Spätaussiedler aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten nach Deutschland gekommen sind, die größte Einwanderergruppe, die die deutsche Gesellschaft seit der Zuwanderung der „Gastarbeiter“ aufgenommen hat. Ebenfalls in engen zeitlichen Zusammenhang mit der Auflösung der Sowjetunion siedelten sich seit 1990 ca. 215.000 ‚Kontingentflüchtlinge‘ mit jüdischem Hintergrund in Deutschland an. Schließlich leben gut 230.000 Menschen in Deutschland, die ausschließlich einen russischen Pass besitzen.

Die Fachtagung der Bundeszentrale für politische Bildung zielt darauf ab, die in den letzten Jahren öffentlich nur unzureichend diskutierten Fragen von Beheimatung und Identitäten dieser ganz unterschiedlichen Gruppen in den Mittelpunkt eines ergebnisoffenen und konstruktiven Gesprächs zu stellen. Sie fokussiert auf die Deutschen aus Russland als einer der größten Einwanderergruppen in der Bundesrepublik, nimmt sich jedoch auch der Wechselwirkungen mit anderen russischsprachigen Gruppen und Menschen in Deutschland an.

Vom 29.03.2017 bis zum 30.03.2017 fand die Fachtagung „Aussiedlung – Beheimatung – politische Teilhabe Deutsche aus Russland in Wechselwirkung mit russischsprachigen Gruppen in Deutschland“ mit mehr als 250 Besuchern in Berlin statt.

Die genaue Veransatlungsdokumentation und weitere Informationen finden Sie hier.

Wir bedanken uns herzlich bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) für die Ausrichtung der Fachkonferenz. 

 

 

Heinrich Zertik, Jürgen Arnhold und Dietmar Schulmeister im Gespräch (Foto: bpb)

 

Podium III (v.l.n.r.) Hans-Georg Hiesserich, Ella Schindler, Dr. Sergey Lagodinsky, Susanne Ulrich, Dietmar Schulmeister, Eleonora Heinze und Viktor Ostrovsky (Foto: bpb)